Krimi-Steckbrief zu „Das Schloss in der Normandie“ von Ulrich Wickert

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Kurz & knapp: Worum geht es?

Der aufrechte Richter Jacques Ricou lässt die Klage einer Nichtregierungsorganisation gegen den Staatspräsidenten von Äquatorialguinea wegen Korruption zu und ist bereit, diese auch gegen politische Widerstände durchzufechten. Allerdings sieht er nur die Spitze des Eisbergs, denn es geht auch um Menschenhandel, Machtmissbrauch, Erpressung, Gier und sogar Menschenversuche. Um ihn auszubooten, wird sogar eine Rufmordkampagne gegen ihn gestartet, und dann verschwindet auch noch seine Freundin.

Ist der Krimi Teil einer Reihe?

Ja, dies ist der sechste Band um den Untersuchungsrichter Jacques Ricou.

Wie blutig ist dieser Krimi?

So gut wie gar nicht. Es kommt zwar ein ordentlicher Schuss Gewalt vor, sowohl psychisch als auch physisch, aber dabei fließt recht wenig Blut.

Der Hauptermittler in einem Satz

Jacques Ricou ist ein aufrechter Kämpfer für das Gute. Er hat nur wenige Freunde, aber auf die ist Verlass. Die braucht er aber auch, denn viele würden sich freuen, wenn er kein Richter mehr wäre.

Sterben Tiere oder Kinder?

Wenn man Teenager noch als Kinder betrachtet ja, aber aus meiner Sicht nicht wirklich.

Wie hoch ist der Love-Factor?

Ich würde sagen, er ist die Würze in der Suppe. Die Beziehung von Ricou zu seiner Freundin hat ebenfalls ein paar Herausforderungen zu überstehen, was ein nettes Gegengewicht zu dem beruflich so perfekten Richter darstellt.

Mein Lieblingssatz aus dem Krimi

„Einer hält stand. Untersuchungsrichter Jacques Ricou beweist, das Gerechtigkeit als ethische Tugend starker ist als jede weltliche Macht.“ Etwas pathetisch, aber man weiß sofort, was für ein Held der Hauptprotagonist ist und dass nur große Stürme ihn erschüttern können, wenn überhaupt. Das stärkt doch die Vorfreude darauf, was die Krimihandlung alles auffahren wird.

Wie hat mir der Krimi gefallen?

Die Handlungsstränge, die direkt zu Anfang alle gelegt werden, fügen sich nacheinander wunderbar zusammen und haben alle meine Neugier geweckt. Ich wollte wissen, wie die politischen und die persönlichen Verzwicktheiten weitergehen und das spricht für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Zudem habe ich mich bei einigen politischen Details gefragt, ob die Fiktion oder Wirklichkeit sind, was mich wiederum noch mehr für die Handlung begeistert hat. Das Ende ist für meinen Geschmack dann aber zu dick aufgetragen für meinen Geschmack und werden aus den anfänglich 4 Mimis letztlich 3.
 

Informationen zum Hör/Buch

Ulrich Wickert „Das Schloss in der Normandie“
ET: 14.09.2015

Hardcover, 320 Seiten, €22,00
Hoffmann und Campe

Ungekürztes Hörbuch, 7:29 Stunden, €19,99
Gelesen von Ulrich Wickert
Hoffmann und Campe

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