„Good as gone“ von Amy Gentry bei Krimi mit Mimi

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Der Titel „Good as gone“ erinnert ein wenig an „Gone girl“, wohl auch weil es um ein Kind geht, das mit 13 verschwindet. Aber inhaltlich haben die beiden Thriller keine Gemeinsamkeiten.

„Good as gone“ ist der Debüt-Thriller von Amy Gentry und darin lässt sie die 13jährige Julie eines Nachts aus ihrem Elternhaus verschwinden. Ihre kleine Schwester beobachtet, wie ein Mann mit vorgehaltenem Messer Julie aus dem Haus schiebt, aber der Täter wird nie gefasst. Die Familie lebt weiter miteinander, oder auch nebeneinander her, und dann geschieht acht Jahre später das Unvorstellbare: Es klingelt an der Tür und Julie steht davor.

Die Familie nimmt Julie bei sich behutsam auf, fragt nicht allzu viel, kleidet sie neu ein und schickt sie zum Psychiater. Aber es meldet sich auch ein Privatdetektiv bei Julies Mutter und streut Zweifel an der Identität der wiedergewonnenen Tochter. Gibt sich etwa eine fremde junge Frau als Julie aus?

Alf und ich sind uns mal wieder herrlich uneinig bei diesem Thriller. Er wurde nach der ersten Hälfte von der Handlung gepackt, hat sich von den Wendungen überraschen lassen und fand das Ende gelungen. Ich dagegen fand die Wendungen vorhersehbar und eine gute Idee in einer Familiengeschichte versickern.

Um so gespannter bin ich auf Eure Meinung.
 

Informationen zum Buch

Amy Gentry „Good as gone“
aus dem Amerikanischen von Astrid Arz
ET: 27.02.2017

Klappenbroschur, 320 Seiten, €12,99
C. Bertelsmann

 

PS: Das Bild zum Podcast wurde designed von © Julia Graff, Stuttgart http://www.juliagraff.de. Danke!

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